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CD-Review, 2940 mal gelesen, 18.10.2006 Wertung 06/10
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CD-Review, 3782 mal gelesen, 05.09.2002 Wertung 07/10
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"Im Beichtstuhl der Begierde"
CD-Review, 3899 mal gelesen, 27.08.2002 Wertung 06/10

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22.08.2006

Das neue Album der SOKO FRIEDHOF hört auf den Titel "Jesussaft" und erscheint am 06. Oktober bei VonGrafenwald.

08.07.2005

Das Elektro Projekt von David A.Line und DJ Demian veröffentlicht am 10. Oktober 2005 ein Best-of-Album. Laut Verlag von Grafenwald soll das...


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CD-Review

Back To Schwarz Vol.1

Artikel veröffentlicht am 16.02.2012 | 726 mal gelesen

Manche Bands verbindet man unweigerlich oft mit einem ganz bestimmten Song - im Fall von SOKO FRIEDHOF ist das in meinem Fall der Song "Blutrünstiges Mädchen", vielleicht auch der bekannteste Song des Soloprojekts des Keyboarders von UNTOTEN. Natürlich hat die Band in den letzten Jahren mehr auf die Beine gestellt als nur diesen einen Song, 2010 erschien dann auch ein "Best Of"-Album mit den "Hits" der letzten zehn Jahre. In Anbetracht des neuen Albums "Back To Schwarz Vol.1" erscheint dies als etwas "befremdlich", da man hier schon äußerst dürftige Qualität geboten bekommt.

Wahre Fans des Projekts mögen in Anbetracht von Songs wie "Schmerz", "Runterschlucken" oder "Tod und Verwesung" ja vielleicht entzückt sein, was SOKO FRIEDHOF hier bieten, ist für Normalsterbliche jedoch an der Grenze des Erträglichen. Auch wenn SOKO FRIEDHOF sich und die Szene mit Sicherheit nicht immer ernst nehmen, ist es immer noch die musikalische Qualität, die einem hier das Grauen lehrt. Sich endlos wiederholende Textpassagen ("Schmerz"), sinnfreie Texte ("Schlag deine Zähne!"), peinliche Babystimmen-Verzerrung ("Baby Evil"), sinnlose Instrumental-Intermezzos und einige andere Verfehlungen öffnen einem recht schnell Augen und Ohren, dass man es auf "Back To Schwarz Vol.1" mit einem musikalischen Tiefflieger der Extraklasse zu tun hat.

Die zusammengewürfelte Mischung aus "Pseudo-Gothic" und amateuerhaftem "Elektro" passt eigentlich zu keiner Sekunde des Albums zusammen, hinzu kommen die fürchterlichen Vocals und Texte sowie schlicht und ergreifend komplett langweilige und billig produzierte Songs. Die Grenze zur Peinlichkeit und zum Fremdschämen wird relativ frühzeitig überschritten, so dass man es eigentlich nur schwerlich bis zum Ende des Albums schafft, das dank seiner "Zwischenspiele" auch noch auf 20 wahrlich furchteinflößende Tracks kommt. Nee nee - SOKO FRIEDHOF, das war mal garnix, so hat dieses Projekt beim besten Willen keine Zukunft!


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Beta
melden Beta | 16.02.2012 | 17:30 Uhr

Hört sich fast wie eine Rezension zum kultigen "Grabschönheiten" an :) Das ist allerdings auch nur deshalb so "kultig", weil es ebenso schrottig ist. Nur dachte man 1999 noch nicht im Traum daran, dass Soko Friedhof mal mehr als nur ein kurzer,...